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Das Ziel des Projektes ist es, eine neue Generation von Informationsträgern zu entwickeln, um die derzeitigen, papierbasierten Infoträger an Transportboxen für Briefe durch ein wiederbeschreibbares System ersetzen zu können. Dadurch sollen in Zukunft die hohen Papierverbrauchs- sowie die Druck- und Entsorgungskosten vermieden werden, die durch die Verwendung der heutigen Label entstehen. Entsprechend soll der Aufwand für die Wartung der eingesetzten Systeme (bisher Drucker, Scanner, ...) minimiert werden. Durch den Einsatz eines elektronischen Systems sollen sich außerdem Handlings- bzw. Sortiervorteile ergeben. Des Weiteren soll ermittelt werden, ob zusätzliche neue Nutzungspotenziale erkennbar sind.
Die neue Infoträgergeneration soll eine Anzeigeeinheit enthalten, welche in der Lage ist, die eingeschriebene Information ohne eigene Energieversorgung über einen längeren Zeitraum zu halten. Die zum Beschreiben des Displays notwendige Energie soll dabei aus dem magnetischen Feld des RFID-Schreibgerätes entnommen werden.
Das Infoträgersystem muss hinsichtlich seines Miniaturisierungsgrades wie auch seiner Zuverlässigkeit so ausgelegt sein, dass die Einsetzbarkeit in Bereichen, in denen bislang Papierlabel verwendet werden, gewährleistet werden kann.
Das Verbundprojekt wird durch projektbegleitende, vergleichende Untersuchungen der Kosten und Umweltaspekte (Ressourcen- und Energieverbrauch, Schadstoffe, Recycling, Entsorgung) der bisherigen Papierlabel und der neuen Informationsträger die Entwicklung einer kosten- und nutzenoptimalen Lösung mit minimalen Umweltbelastungen erzielen. Dazu werden herkömmliche Bewertungsmethoden angepasst und weiterentwickelt, um die besonderen Lebenszyklusaspekte von Smart-Labeln zu berücksichtigen (Verbindung von elektronischen Labeln mit nichtelektronischen Produkten).
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